Die 10 wichtigsten APPs meines Lebens

Ohne diese Apps wäre ich verloren… ich nutze sie täglich, arbeite mit ihnen und brauche sie auch irgendwie. Hier ist meine Liste von den 10 wichtigsten APPs meines Lebens.

Um es vorweg klarzustellen: Ich spreche von den APPs, die auf meinem Telefon sind und die ich jeden Tag nutze. Mein Mobiltelefon begleitet mich durch den Tag und, ja, es weiß viel zu viel über mich. Da ich ein iPhone SE nutze beziehen sich die Angaben auf dieses Telefon und den Apple APP-Store. Los geht’s. 

1. Die Uhr

Es fängt früh am Morgen an: die Uhr-App meines Telefons. Mein Telefon weckt mich und ich habe in der Regel zwei Wecker. Ein erster soll mich langsam aufwachen lassen und der zweite holt mich dann raus aus dem Bett. Beide funktionieren gut und tun was sie sollen. 

2. 7 MWC

Diese APP nutze ich auch in der Regel morgens, ich habe sie schon seit vielen Jahren (es müssen jetzt tatsächlich über 6 Jahre sein), aber erst seit einigen Monaten nutze ich sie wirklich regelmäßig. Sie ist kostenlos im APP-Store erhältlich. Es ist eine Sport-APP, die auf einem wissenschaftlichen Artikel basiert. Dabei handelt es sich um ein 7-Minütiges Hochintensives-Intervall-Training (HIT oder auch HIIT). Das gilt als sehr effektiv und hat mich überzeugt. Macht man die Übungen 2 Wochen am Stück täglich, wird das erste Bonuspack freigeschaltet und nach 4 Wochen täglichem Training das zweite Bonuspaket. Damit zahlt man nichts für die zusätzlichen Inhalte und hat dann ein größere Auswahl an Übungen. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

3. 7Mind

Auf einer Forschungsreise habe ich es dann mal gewagt und das Meditieren ausprobiert. Ich meditiere nun seit gut #4 Monaten und finde es wirklich ganz spannend. Die APP 7Mind hilft mir dabei. Es gibt noch einige andere, aber hier bin ich nunmal irgendwie hängen geblieben. Es gibt hauptsächlich geführte Meditationen, was mich als skeptischen Anfänger sehr angesprochen hat. Am Anfang wusste ich nicht, was ich so tun soll. Außerdem, so wie der Name schon suggeriert, sind die einzelnen Meditationsübungen ungefähr 7(-10) Minuten lang. Das ist praktisch, um sie auch mal einzuschieben. Für Erprobte gibt es aber ebenfalls die Möglichkeit bis zu einer Stunde selbst zu meditieren, dabei gibt es dann zum Beginn und Ende einen Gong (steht in der Beschreibung) zur Orientierung. Meine Erfahrungen sind bisher wirklich positiv. Ich kann zwar nicht sagen ob ich nun „mindful“ bin, aber ich habe das Gefühl, ruhiger zu sein und, insbesondere im Streit und bei Stress besser zu reagieren. Der Grundlagenkurs ist kostenlos, danach muss man für die APP bezahlen, dabei gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Das könnt ihr dann selbst mal in Ruhe nachschauen. 

4. HabitMinder

Meine vierte APP ist HabitMinder. Eine sehr einfache Anwendung, die es mir ermöglicht, vorgegebene oder eigene Gewohnheiten einzuspeichern. HabitMinder erinnert mich an vorgegebenen Uhrzeiten an die Gewohnheit und ich kann eintragen, ob ich gemacht habe, was ich mir vorgenommen habe. Beispielsweise jeden Tag 2,5 Liter Wasser trinken, oder zu meditieren, Sport zu treiben und andere Sachen mehr. Ich kann Namen vergeben, Einheiten setzen und einstellen ob und wann ich erinnert werden will an eine Gewohnheit. Das Icon mit der Zahl noch ausstehender Erledigungen, erinnert mich, dass da noch was offen ist. HabitMinder ist ebenfalls kostenlos und lohnt sich für mich bisher. Ich weiß in der Regel genau, wie viele Schritte ich noch laufen muss oder kann entscheiden wann ich mal(!) eine Aufgabe überspringe (das geht auch). Mir hat sie geholfen anzufangen, neue, gute Gewohnheiten auszubilden. Gerade bei meiner Morgenroutine, über die ich an anderer Stelle noch ausführlicher Schreiben werde.

5. ToDoist

Mit ToDoist organisiere ich meine Aufgaben am Tag, es ist meine To Do Liste. Ich nutze sie sowohl für die Arbeit als auch für Privates. Mit ihr erinnere ich mich an fast alle anfallenden Aufgaben und damit organisiere ich mir auch meine Aufgaben am jeweiligen Tag. Ich kann Datum, Uhrzeit und weitere Kommentare hinzufügen. Ich könnte mich sogar ortsabhängig an etwas erinnern lassen. Allerdings habe ich für diese Pro-Version auch gut 60€ für ein Jahr gezahlt. Die vielen umfangreichen Features, die diese Pro-Version bietet nutze ich aber kaum. Vor allem Kommentare zu schreiben oder Dokumente anzuhängen lassen mich eher an Team-Organisation im Business-Bereich denken, als an meine ToDoListe für zu Hause. Deshalb werde ich mich nach Ablauf meines Abos auch nochmal mit den hauseigenen Erinnerungen meines Telefons beschäftigen. Ich vermute, mittlerweile können die alles was ich brauche. 

6. Kalender

Der Kalender ist ja im Prinzip selbsterklärend. Ich habe vor einigen Jahren einen digitalen Kalender gehabt, bin dann wieder zurück zu einem aus Papier. Zwischendurch bin ich parallel gefahren und nun organisiere ich das wieder vollständig digital. Mein iOS Kalender synchronisiert sich mit meinen Geräten und ich habe ihn somit (fast) überall verfügbar. Ich bin tatsächlich überaus zu frieden damit, habe aber auch nicht allzu große Ansprüche in diesem Bereich. 

7. Audible

Diese APP ist eine reine Dienstleistung, die meisten werden sie kennen. Audible gehört zum Internetriesen Amazon. Für 9,95 € im Monat gibt es ein Hörbuch gratis. Ich höre tatsächlich jeden Tag in meinen Hörbüchern. Dabei habe ich unterschiedliche: einige, die ich Abends höre, falls ich gar nicht einschlafen kann und andere, die ich unterwegs konsumiere. Für ein paar wenige brauche ich aber auch Ruhe und Konzentration, die höre ich dann meistens im Zug, wenn ich aus dem Fenster schaue. Ein kleiner Tipp: Wenn man einige Zeit dabei ist und sein Abo kündigen möchte bietet Audible an, für 3 Monate für nur 4,95 € weiter zu hören  – immerhin 5 € Ersparnis. Zu oft kann man das allerdings nicht machen. Da ich ein paar Guthaben angesammelt habe und eher mehr lesen als hören möchte, habe ich dieses Abo allerdings gerade wirklich gekündigt. 

8. Podcast

Wie in der ersten Folge des Podcasts „Was wir noch sagen wollten…“ (#link), den ich mit meinem Freund Jan von papierlos-studieren.net mache, zu hören ist, höre ich nicht so viel Podcast. Doch suche ich jeden Tag gern etwas raus, dass nicht zu lang ist und auf das ich Lust habe. Momentan höre ich viel zu Zero Waste und Minimalismus. Einiges auch auf Englisch, da mich viele deutsche Podcast oft nicht ansprechen. Ich nutze die APP meines Telefons, die einfach Podcast heißt. 

9. Threema

Diesen Messenger, den man sich für einmalig ein paar Euro kaufen muss, benutze ich täglich. Ich habe zwar auch WhatsApp (das versuche ich kaum zu nutzen) und Signal (da muss ich auch ganz oft ran), aber Threema ist der heiße Draht zu meiner Freundin und wir schreiben uns täglich hin und her. Ich sende mal etwas zwischendurch, damit ihr Arbeitsalltag aufgehellt wird, oder sie gibt Bescheid, dass sie nicht pünktlich zum Essen kommt – oder, dass sie heute früher da sein wird. 

10. Wetter

Eigentlich banal. Ich schaue aus dem Fenster und weiß, welches Wetter ist. In der Regel stimmt das auch, aber wenn ich meinen Tag plane, wüsste ich es gerne im voraus. Gerade, wenn ich nach Potsdam, Berlin, Erfurt oder sonst wo hinfahre, schaue ich gerne nach wie das Wetter sein wird. Sie ist nativ auf meinem Telefon, praktisch und recht zuverlässig. 

Fazit

Nun gut, ich wäre vielleicht nicht verloren ohne diese APPs, aber sie bestimmen maßgeblich meinen Tag. Ich lege das Telefon auch gerne mal bewusst weg, es ist für mich ein Werkzeug, dass mir dabei helfen soll, die Dinge zu erledigen und zu erreichen, die ich mir überlege. Dabei helfen mir diese APPs am Besten. 

Welche APPs nutzt ihr so häufig an einem Tag? Habt ihr bessere Alternativen zu den von mir genutzten Programmen? Ich bin gespannt, was ihr so sagt. Tipps kann ich immer gebrauchen, da es da draußen einfach viel zu viele APPs gibt. Also dann, bis zum nächsten Mal und bleibt mir gewogen.

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