Frühjahrsputz

Wieso, weshalb, warum lohnt es sich, an einem Wochenende Raum für Raum auszumisten?! Meine Tipps zum Frühjarsputz.

Das geht nicht? Ihr habt zu viele Räume, zu viel Chaos, zu viel Zeug oder alles zusammen? Genau dann solltet ihr weiterlesen. Selbstverständlich ist die Frage ob das überhaupt an einem Wochenende geht. Kommt drauf an. Ansonsten nutzt ihr zwei oder mehr Wochenenden, oder ihr macht unter der Woche Abends weiter. Es geht darum, dass ihr überhaupt etwas macht.

Erste Wochenendaktion

Wir haben an einem Wochenende mal eine Aktion gestartet und dabei Flur und Wohnzimmer ordentlich ausgemistet und geordnet. Außerdem haben wir nach 6 Monaten endlich ein ordentliches Möbelstück für unseren Flur gekauft; danach haben wir uns tatsächlich gleich wohler gefühlt. Dinge, die wir aus unseren Arbeitszimmern oder der Küche vorher schon aussortiert hatten, kamen gleich mit zum Wertstoffhof. 

Bad und Schlafzimmer

Mittlerweile haben wir unser zweites Ausmist-Wochenende hinter uns und nun das Schlafzimmer sortiert und das Bad geschafft – allerdings haben wir an diesem Wochenende auch ein Kopfteil mit Ablage für unser Bett gebaut.

Küche

In der Küche werkel ich sowieso jeden Tag etwas, da habe ich schon mal zwischendurch ausgemistet. Jetzt steht noch ein kleiner Umzug an: Meine Partnerin und ich richten uns ein gemeinsames Arbeitszimmer ein und mein bisheriger Arbeitsraum wird in ein Gäste- und perspektivisch Kinderzimmer umgestaltet.

Raum für Raum: aussortieren

Das ist natürlich etwas mehr als ein Frühjahrsputz, aber ohne Umbauten könntet ihr genau so vorgehen: Raum für Raum und schauen was ihr noch braucht. Ich bin so dran gegangen: Habe ich das im letzten Jahr benutzt, falls nein kam es im Prinzip gleich weg. Wenn ich es zwar einmal genutzt habe, aber eigentlich Scheiße finde, habe ich es auch aussortiert. Am schwersten ist es mir bei Büchern gefallen, ich habe gerne Bücher um mich. Gemeinsam hatten wir sicherlich an die 1.000 Bücher – nicht wahnsinnig viel, aber genug, um das Gefühl zu haben, brauche ich die alle wirklich? Hier bin ich mit einem kritischen Blick durchgegangen und konnte dann doch einige identifizieren, die ich dann aussortiert habe.

Minimalismus – geht’s noch?

Einige haben es vielleicht schon gemerkt, die Fragen, die ich mir stellte sind dem aktuellen Trend des Minimalismus entlehnt. Allerdings mit großer Vorsicht, da ich viele Dinge nutze und brauche, die keine Freudensprünge in mir auslösen. Das ist für mich aber in Ordnung und kein Grund altes Zeug einfach so wegzuschmeißen, um es dann „in schöner“ neu zu kaufen. 

Verkaufen oder verschenken

Viele der aussortierten Dinge habe ich verkauft, ein alter Stabmixer ging für 5 Euro bei Ebay Kleinanzeigen weg, ein alter Wanderrucksack brachte 65 Euro. Auch einige Bücher, DVDs und CDs konnte ich verkaufen. Demnächst will ich mich noch auf den Flohmarkt stellen. So müssen die Dinge nicht einfach auf den Müll und im besten Fall erfreuen sich andere an den Sachen. Ich hab dafür ein paar Euro mehr in der Tasche. Ihr könnt die Dinge aber auch verschenken.

Nach dem Frühjahrsputz 

Wenn die ganze Aktion geschafft ist, ist es wichtig sich ein System zu überlegen, damit nicht wieder alles im Chaos versinkt. Mein Kurztipp hier: Jedes Ding sollte seinen Platz haben. Dort gehört es und dort kommt es auch hin – immer wieder. Hier ist dann üben üben üben angesagt. Mehr dazu demnächst in einem Beitrag zum schneller Aufräumen. 

Bis dahin, bleibt mir gewogen.

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2 Gedanken zu „Frühjahrsputz

  1. Beim Thema Bücher habe ich eine Frage, weil ich da immer hin und her schwanke: Ich habe einige Bücher, die ich wahrscheinlich nie lesen werde. Dennoch finde ich es schön, sie potentiell im Schrank zu haben (Ja, ich meine dich, “Das Kapitel I-III”, das ich vor sicher fünf oder sechs Jahren mal billig, aber gut erhalten auf einem Flohmarkt kaufte..). Was machst du mit solchen Fällen?

    1. Sehr gute Frage, die gebe ich mal weiter an meine Bände 2 & 3, die sogar noch eingepackt im Regal stehen 😉
      Ich gebe zu, Bücher sind mein weak spot. Eigentlich könntest du sie weggeben, du wirst sie nicht lesen, oder? (Ich wahrscheinlich auch nicht) Aber es gibt da Sachen, über die definierst du dich stark, d.h. die Bücher in Regal im Wohnzimmer sind schon ausgesucht, dort stehen auch meine drei Bände. Noch rede ich mir beispielsweise ein, dass ich sie eines Tages auch aussortiere, wenn ich mir eingestehen kann, dass ich sie auch nicht mehr lesen werde. Kannst du mit der Antwort etwas anfangen?

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