Bretonische Geheimnisse

Der neueste Fall von Kommissar Dupin und seinem Team führt ins Herz der Bretagne. Dieser Fall spielt im mythischen Wald der Broceliande und nimmt sich neben einem neuen Aspekt der Bretonen, Wissenschaftler_innen zur Brust. Ob das gut geht? 

Die gut 400 Seiten von Jean-Luc Bannalec – ein Pseudonym, um dessen Aufdeckung es einige Spekulationen gibt – knüpfen direkt an seinen Vorgänger an. Betronsiches Leuchten muss man nicht gelesen haben, um Bretonische Geheimnisse zu verstehen, doch erleichtert es, einige Konstellationen schneller zu begreifen. 

Gewohnt führt uns Bannalec in die Welt der Bretagne mit ihren Sagen, Mythen und Geschichten. In diesem Buch lernen wir viel über die Sage des König Arthus, seiner Tafelrunde und – natürlich – den starken bretonischen Bezug. 

Ausgangspunkt ist ein Betriebsausflug des Teams um Dupin, den der Kommissar nutzt, um eine Schuld zu begleichen. Für seinen Pariser Polizeifreund Jean Odinot soll er ein Gespräch führen. Mehr nicht. Dupin allerdings findet eine Leiche. Einen Wissenschaftler. Eine Koryphäe in Sachen Arthus. Überraschend fädelt es Odinot ein, dass Dupin den Fall, weit weg von Concarneau, übertragen bekommt – als Sonderermittler der Pariser Polizei.

Dieser Status gibt ihm viele Freiheiten, doch er muss sich beeilen, stellt ihm  seine Freundin Claire ein Ultimatum für seine Rückkehr. 

Bretonische Geheimnisse lässt uns wieder eintauchen in diese schroffe, aber dennoch fast heimelige Welt. Gut geschrieben mit den üblichen Ausschweifungen und Einlassungen zur Bretagne fügt sich das Buch wunderbar in die Krimireihe über Georges Dupin. 

Übrigens: Das gepflegte Geheimnis, wieso Dupin in die Bretagne Strafversetzt wurde, wird en passant aufgelöst. Es lohnt sich also reinzuschmöckern. 


Was denkt ihr über das Buch oder die Reihe insgesamt? Teilt Eure Gedanken gerne in den Kommentaren und lasst uns ins Gespräch kommen.


Cover des Buches Bretonische Geheimnisse

© KiWi Verlag

Jean-Luc Bannalec: Bretonische Geheimnisse.
KiWi-Paperback 2018, 16 €.

ISBN: 978-3-462-05201-5.
Link zum Verlag

P.S. Das Buch gibt es in vielen Buchläden, gleich in deiner Nähe.

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