Selbstbetrug Mininmalismus?

Ist weniger wirklich mehr? In Büchern und Videos wird der Minimalismus gelobt als Lebensform für mehr Klarheit und Wohlbefinden. Doch macht das Weniger automatisch Glücklich? Eine kritische Reflexion.

Ich und der Minimalismus 

Die Idee, mit weniger auszukommen gefällt mir. Vieles von den Kram den ich besitze oder besaß geht bzw. ging mir auf die Nerven. Es stimmt: Viele Bücher, die in meinem Regal standen erinnerten mich daran, dass ich sie eigentlich mal lesen wollte; dabei wusste ich, ich hätte es niemals getan. Deswegen ist es gut, dass ich sie auf die Bücherschränke Hannovers verteilt habe. 

Außerdem gefällt mir die Optik unserer Wohnung besser, seitdem wir weniger vollgestellte Oberflächen haben. Unsere Wohnung ist weder leer noch kahl, tatsächlich ist die in meinen Augen etwas übersichtlicher und klarer. Gut, ich sehe mal von den mindestens 20 Leitzordnern ab, die gerade im Flur stehen, weil ich den Inhalte digitalisieren möchte. 

Ich habe zum Thema Minimalismus unzählige YouTube-Videos gesehen, Podcasts gehört und sogar mindestens 3 Bücher gelesen. Ich würde sagen, ich habe mir einen Überblick verschafft. 

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Unser Podcast alt und neu

Seit kurzem spreche ich wieder in einem Podcast. Erst gestern haben wir eine neue Folge aufgenommen und ich bin mit ihm sehr zu frieden. Wieso ich überhaupt einen Podcast betreibe erkläre ich hier in meinem neuen Beitrag.

Einleitung

Podcasten ist für mich wie Radio machen. Nur nicht ganz so anstrengend. Zugegeben, es gibt, gerade von großen Radiostationen und Medien professionell gestaltete und hergestellte Podcasts. Für die sind es zusätzliche Wege sich selbst zu vermarkten. Darüber hinaus gibt es aber eine Szene an Podcastern, die sich regelmäßig vor Mikrofone setzen und reden. Alle nur erdenklichen Themen kommen auch vor: Philosophie, Kunst, Essen, Reisen, Wandern, Einschalten, Wissenschaft, Politik, Geschichte und so weiter.

Geschichte 

Ich selbst habe mit einem Freund (jan-schaller.eu) schon einige Zeit begleitend zu unserem politischen Blog undogmatisch.net einen Podcast produziert. Das Desinteresse an unserem politischen Blog hat uns schon zu einem gewissen Grad frustriert. Sehr geringe Zugriffszahlen und praktisch keine Diskussionen in den Kommentarspalten trugen dazu bei. Wir hatten einfach keine Zeit mehr für längere Artikel zu recherchieren, diese zu schreiben, zu korrigieren und zu überarbeiten. Wir machen dicht. Das war unser Entschluss, der nun nach und nach durchgesetzt wird. 

Da wir den Blog einstellen, mussten wir auch den Podcast aufgeben. Bei einem längeren Spaziergang durch Berlin beschlossen wir aber, dass es das noch nicht gewesen sein soll. Wir wollten beide gerne weiter Podcasts machen, da sie etwas weniger Arbeit machen als lange, durchdachte Blogeinträge. 

Doch nach dem Ende eines politischen Projekt gleich einen neuen politischen Podcast? Nein, das nicht. Wir haben mehr zu sagen, wir wollten uns über mehr als Politik unterhalten. Wir sind beide weiterhin politisch aktiv, arbeiten in der Wissenschaft und wollen uns über die Erfahrungen, die wir machen austauschen. 

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